Zecken saugen nicht nur Blut,
sie übertragen auch Krankheitserreger.
Lästig und gefährlich.
Geduldig warten sie im Gebüsch auf
vorbeilaufende Tiere.
Zecken lauern überall.
Untersuchen Sie Ihr Tier regelmäßig
und entfernen Sie Zecken mit einer
Zeckenzange.
Zecken sofort entfernen

Zecken – nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich

Fipralone_Hund_Zecke

Nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde und Katzen kann ein Zeckenbiss durch die Übertragung von Krankheitserregern gefährlich werden. Mit der Dauer des Saugaktes steigt das Risiko einer Infektion mit ernsthaften und unbehandelt teilweise tödlichen Erkrankungen.

Zecken gehören zu den „spinnenartigen“ Tieren. In Deutschland gehören der Holzbock, die Auwaldzecke und die braune Hundezecke zu den drei bedeutsamsten Arten. In Abhängigkeit von den klimatischen Bedingungen treten Zecken verstärkt im Frühjahr und Herbst auf. Eingeschleppt aus südlichen Ländern und an warme Temperaturen angepasst, ist die braune Hundezecke bei uns nur in Haus und Stallungen anzutreffen, dafür aber ganzjährig aktiv. In letzter Zeit spielt auch die Buntzecke, die feuchte Laubwaldzonen bevorzugt, eine immer größere Rolle.

Zecken entwickeln sich in einem langsamen Zyklus über 2 bis 3 Jahre aus Eiern, über Larven und Nymphen zu erwachsenen Zecken. Nach einer 1- bis 2-wöchigen Saugperiode am Tier legt ein Weibchen 3000 bis 5000 Eier, die sich bei feuchtwarmer Umgebung optimal weiterentwickeln können. Larven, Nymphen und erwachsene Zecken leben parasitär (3-wirtige Zecken), das heißt, sie befallen jeweils einen Wirt, um Blut zu saugen. Obwohl der Stich selber nicht schmerzhaft ist, können an der Stichstelle unangenehme Entzündungen entstehen und durch das Blutsaugen ernsthafte und ansteckende Krankheiten übertragen werden.

Zecken werden meist beim Spaziergang von niedrigen Sträuchern oder vom Gras abgestreift und bleiben im Fell – oder beim Menschen an der Kleidung – hängen. Auf Ihrem Wirt angekommen, suchen sie wenig behaarte Körperregionen mit weicher Hautstruktur und bohren sich unter Abgabe ihres betäubenden und blutverdünnenden Speichels zur Blutmahlzeit in die Haut. Hat die Zecke sich erst einmal festgebissen, sollte sie sachgerecht mit geeigneten Hilfsmitteln, beispielsweise einer Zeckenzange entfernt werden. Verbleibt ein Teil des Kopfes in der Stichstelle, führt dies häufig zu Entzündungsreaktionen.